Saint Lucia – Karibikinsel mit vielen Gesichtern

Von Europas drittgrößtem Flughafen in Frankfurt nach Hewanorra International, dem kleinen Flughafen von Saint Lucia. Mit einem neunstündigen Flug beginnt unsere Karibikreise und bringt uns von eisigen Temperaturen in Deutschland in den karibischen Sommer. Das Paradies in den kleinen Antillen empfängt uns mit tropischen Temperaturen, als wir vom Rollfeld in das Abfertigungsgebäude laufen. Nachdem die Einreiseformalitäten erledigt, schnappen wir unser Gepäck, das schon in einer  Ecke der Flughafenhalle liegt, und machen uns auf die Suche nach dem Fahrer, den die Vermieterin unseres Appartments für uns organisiert hat. Die Fahrt vom Süden der Insel in die Hauptstadt Castries bietet einen ersten Eindruck was uns erwartet: Tropische Vegetation, halsbrecherische Fahrten über die schlaglochübersäten Inselstraßen, und gutgelaunte Menschen am Straßenrand – das wird uns die nächsten Tage erwarten.

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Der Blick vom Balkon unseres Appartments ist phantastisch und tröstet ein wenig über die „Klimaanlage“, die leider nur ein altersschwachen Deckenventilator ist und wenig Abkühlung bietet, hinweg. Die einlaufenden Kreuzfahrtschiffe und startende Flugzeuge vom Regionalflughafen der Insel sind in Zukunft die Kulisse für unser Frühstück. Der tolle Blick hat aber auch seinen Preis: Zu Fuß können ist außer einem kleinen Laden nichts zu erreichen, Fahrten mit dem lokalen Bussen sind daher an der Tagesordnung. Für umgerechnet ein bis drei Euro fahren diese in festen Linien zu allen wichtigen Punkten der Insel, auch wenn ein fester Fahrplan nicht existiert.So geht es von Castries aus zum Beispiel nach Rodney Bay, die Kulisse für den Film Dr. Doolitle war, zu den beiden Pitons, den kegelförmigen Vulkanbergen der Insel, oder zu traumhaften Buchten und malerischen Fischerdörfern.

Wer Urlaub in der Karibik macht, erwartet vor allem eine entspannte Zeit am Strand, Wassersport in allen Variationen und die kreolische Küche inklusive Rum-Punsch. All das bietet Saint Lucia natürlich, je nach Reisekasse in unterschiedlichen Kategorien. Die zweite Währung der Insel ist der US-Dollar, was sicher auch an den unzählige Gästen von den Kreuzfahrtschiffen lieget, die hier oft einen Tag Station machen. Die US-Dollar-Preise sind jedoch meist aufgerundet, man solte also möglichst mit dem Ostkaribischen Dollar bezahlen. Ach ja, wer nicht in einem der öffentlichen Busse auf der Insel gefahren ist – 15 Personen in einem klapprigen Minivan, den ein deutscher TÜV-Beamter nach dem ersten Augenschein sofort stilllegen würde – war nicht wirklich auf Saint Lucia. Wir sind nach einigen Tagen weiter nach Martinique gereist und haben da eine ganz andere Karibik erlebt, aber das ist eine andere Geschichte …

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