Kalterer See – Entspannung zwischen Obst, Wein und Bergen

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie war natürlich „wir bleiben zuhause“ angesagt und an Reisen nicht zu denken. Umso spannender war es dann, als im Juni mit den Lockerungen auch die Reisebeschränkungen aufgehoben wurden und wir unser Reisemobil wieder bewegen konnten – Urlaub unter anderen Vorzeichen und natürlich mit Mindestabstand, Mundschutz sowie den gebotenen Hygienemaßnahmen. Dabei konnten wir feststellen: Manche Dinge ändern sich nie – zum Beispiel die gastfreundliche und entspannte Region rund um den Kalterer See in Südtirol.

Kalterer See
Kalterer See – Badespaß und Entspannung sind garantiert

Kaum auf der Autobahn über den Brenner scheint sich die Uhr ein bisschen langsamer zu drehen und Kaltern am See empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein sowie der phantastischen Landschaft zwischen Weinreben und Bergen. Und ganz gleich wo man sein mobiles Heim abstellt, am Campingplatz St. Josef oder bei Gretl am See, der See ist Mittelpunkt vieler Aktivitäten: Baden, Radfahren rund um den See und auf die umliegenden Berge oder Wandern.

Kalterer See von oben
Blick auf den Kalterer See von Altenburg

Und zur Stärkung zwischendurch laden Cafés und Torggelenstuben zu einem Espresso oder auf ein Glas Wein ein. Der Kalterer See ist eben eine Region für Genießer, her treffen alpine und mediterrane Küche auf hervorragende Weine der Region. Für spannende Ausflüge auf zwei oder vier Rädern sind Bozen und andere Weindörfer, wie zum Beispiel Tramin oder Neumarkt, nicht weit und bieten viel Abwechslung und neue Eindrücke. Erholung und Genuss – hinter jeder Biegung rund um den Kalterer See wartet ein schönes Plätzchen. Und nach einem sportlichen Tag ist der See ein beliebtes Ziel für Einheimische und Urlaubsgäste. Was gibt es entspannenderes, als an einem lauen Somerabend nochmal in den Kalterer See zu springen? Der italienische Name „Lago di Caldoro“ ist Programm, hier genießt man den wärmsten See Südtirols und so mancher Abend klingt dann aus bei einem Glas Vernatsch zu Südtiroler Speck oder einem raffiniert gewürzem Pastagericht. Auch wenn der See dann nicht in Sichtweite ist, man spürt man ihn und seinen Einfluß auf den entspannten Lebensrhytmus in der Region. Ach ja – Kaltern: Immer einen Urlaub wert.

P.S.: Auf der Heimfahrt haben wir nördlich von Bozen nochmal Station gemacht, auf der Seiser Alm. Wir hatten am gleichnamigen Campingplatz einen Stellplatz mit beeindruckender Bergkulisse gefunden und die größte Hochalm Europas mit über 50 Quadratkilometern Fläche bietet Wanderwege, Mountainbikestrecken und phantastische Aussichen … aber das ist eine andere Geschichte.

Camping
Campingplatz Seiser Alm in Völs, mit dem Schlern im Hintergrund

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